© Jonathan Park, London

WANDELBARE BÜHNENSCHIRME FÜR EINE KONZERTTOURNEE VON PINK FLOYD

ENTWURF: FREI OTTO, GEOFFREY WRIGHT, NICHOLAS GOLDSMITH, HEINZ DOSTER; MIT BURO HAPPOLD, BATH/ENGLAND, 1977
INGENIEURE: BURO HAPPOLD, BATH/ENGLAND

Die ehemaligen Architekturstudenten Roger Waters, Nick Mason und Rick Wright von Pink Floyd bitten Mitte der 1970er Jahre ihren Freund, den britischen Ingenieur Ian Liddell vom Büro Happold, für die Amerika-Tournee 1977 eine mobile Bühnenüberdachung zu entwerfen. Ted Happold wiederum wendet sich an Frei Otto, der wandelbare Schirme auf Basis des Kölner Typs von 1971 als Schutzdächer vorschlägt. Gemeinsam entwickeln sie eine Gruppe von zehn Schirmen mit je 4,5 m Durchmesser, die zusammengefaltet im Bühnenboden versenkbar sind. Die Höhe der Schirme variiert zwischen 2,5 und 4,4 m, so dass sie überlappend eine Gesamtfläche von 128 m2 überdecken. Aufgrund des hohen ästhetischen Reizes entschließen sich die Musiker, die Schirme in ihre Bühnenshow zu integrieren, so dass das Ausfahren zum festen Bestandteil der Konzerte wurde.